Geschichte

Unsere beiden Standorte sind tief mit der Geschichte Richraths verbunden. In diesem früher selbständigen, rein katholischen Dorf gab es schon lange die katholische Schule Richrath, eine der ältesten Schulen des Stadtgebietes von Langenfeld, am Anfang des vor-vorigen Jahrhunderts auch die größte. Sie wurde im Jahr 1716 erstmalig urkundlich erwähnt. 1830 betrug die Schülerzahl dieser Volksschule 366 Kinder (172 Knaben und 194 Mädchen), die von einem Lehrer und dem Schulgehilfen unterrichtet wurden. Sie wurde besucht von allen Kindern egal welcher Religionszugehörigkeit, auch von denen aus den anderen umliegenden Gemeinden Immigrath, Langenfeld, Berghausen und Wolfhagen. Bis 1867 war sie in der noch vorhandenen „Alten Schule" an der Berghausener Straße untergebracht. Um 1870 erhielten die Kinder der genannten Ortschaften eigene Schulen. Die Richrather Kinder bezogen die neue Schule an der Wolfhagener Straße, die damals zweiklassig, aber 1914 schon siebenklassig war.

Mit dem Zuzug von immer mehr evangelischen Mitbewohnern gründeten diese dann am 04. September 1911 die Evangelische Schule Richrath.

Am 16.04.1953 zogen beide Schulen in den Neubau am Zehntenweg. 1962 zogen dann erste Klassen der "Evangelischen Volksschule Zehntenweg" zur Jahnstraße, nach Fertigstellung der Erweiterungsbauten dann 1964 alle Klassen. Nachdem im Schuljahr 1967/1968 die oberen Klassen zur Hauptschule wurden, zogen die Klassen 1 - 4 als neue "Gemeinschaftsgrundschule Zehntenweg" wieder an den bisherigen Standort und teilten sich das Gebäude mit der katholischen Grundschule. Da der Raum immer enger wurde, zogen  4 Klassen 1991 erneut zur Jahnstraße und nannten sich ab 1992 "Brüder-Grimm-Schule", die restlichen 6 folgten 1994.

Heute sind beide Schulen wieder verbunden und damit ist die Grundschule Richrath-Mitte für alle Kinder im Zentrum von Richrath die Schule, die die Basis fürs spätere Leben schafft.